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Quecksilber und seine möglichen Auswirkungen auf Ihre Gesundheit

Amalgam, was ist das?

Amalgam ist eine Legierung des Quecksilbers mit anderen Metallen, wie Silber, Kupfer, Indium, Zinn und Zink und wurde und wird zum Teil auch noch heute in großem Umfang als Zahnfüllungsmaterial eingesetzt. Es ist bereits seit seiner Einführung sehr umstritten.

Die Verarbeitung von reinem Quecksilber und der hohe Quecksilbergehalt (etwa 50%) haben bereits sehr früh eine Diskussion über mögliche Gesundheitsgefährdungen, die von der Verwendung von Amalgam als Füllungsmaterial ausgehen könnten, bewirkt.

Menschen, die mehrere verschiedene (Schwer-)Metalle im Mund haben (etwa Gold, Amalgam, Silber), weisen erhöhte Quecksilberwerte auf, da durch die elektrochemische Korrosion im Mund Quecksilberionen aus dem Amalgam gelöst werden können. Durch Abrieb gelangen auch die Schwermetalle Kupfer und Zinn in den Organismus.

Wie löst sich Quecksilber aus Amalgamfüllungen und wie gelangt es in den Körper?

Quecksilber kann bereits bei Raumtemperatur verdampfen. Da im Mund ein noch wärmeres Milieu (ca. 37 Grad) vorliegt, löst sich Quecksilber kontinuierlich aus Amalgamfüllungen. Durch

  • den Verzehr von heißen Speisen und Getränken
  • das tägliche Zähneputzen
  • das Kaugummi kauen
  • und das nächtliche Zähneknirschen

werden noch größere Quecksilbermengen freigesetzt und können sich somit im menschlichen Organismus verteilen. In diesem Video wird dies nocheinmal ausführlich dargestellt

Das freigesetzte (Nerven-)Gift kann auf unterschiedlichen Wegen in den menschlichen Körper gelangen:

  • es wird eingeatmet oder verschluckt
  • wird durch die Mundschleimhaut aufgenommen
  • gelangt entlang der Geruchsnerven in das Gehirn
  • wandert über den Zahnhalteapparat ins Kiefer

Ist Quecksilber erst einmal auf den eben beschriebenen Wegen in den Körper gelangt, wird es über die Blutbahn im gesamten Organismus verteilt und in Organen und Geweben abgespeichert.

Wo wird Quecksilber im Körper gespeichert?

Quecksilber besitzt die Fähigkeit sich in allen Geweben und Organen einlagern zu können. Die Ansammlung in

  • Gehirn und Zentralnervensystem
  • Nieren
  • Herzmuskel
  • Darm
  • Bauchspeicheldrüse
  • Gebärmutter

ist jedoch besonders schwerwiegend. Dieses Gift, das die körpereigene Entgiftung blockiert, kann vom Organismus kaum ausgeschieden werden und überlebt somit jahrzehntelang im Körper.

Die Halbwertszeit im Gehirn beträgt beispielsweise in etwa 20 Jahre. Das heißt, dass erst nach einer Zeit von ca. 20 Jahren die Hälfte des gespeicherten Quecksilbers ausgeschieden wurde und nach weiteren 20 Jahren wiederum die Hälfte des noch verblieben Quecksilberrestes.

Wie schädigt Quecksilber die Nervenzellen?

Da es sich bei Quecksilber um ein Nervengift handelt, sind Gehirn und das Zentralnervensystem besonders davon betroffen. Dieses Neurotoxin, das die Signalübertragung der Nerven hemmt und deren Schutzhülle zerstört, kann verschiedene Krankheiten und Symptome hervorrufen:

  • Konzentrationsstörungen
  • Schlechtes Kurzzeitgedächtnis
  • Stimmungsschwankungen
  • Persönlichkeitsstörungen und Suizidgefahr
  • Lähmungserscheinungen und Zittern
  • Taubheitsgefühle und Kribbeln

Warum kann eine Quecksilber-Belastung müde und energielos machen?

Die Versorgung mit Sauerstoff von Körper und Gehirn erfolgt über den Blutfarbstoff Hämoglobin (der roten Blutkörperchen). Dieser Blutfarbstoff verfügt jeweils über vier Sauerstoffbindungsstellen, an denen das Sauerstoff-Molekül andocken kann und anschließend über die Blutbahn in Körper und Gehirn transportiert wird. Quecksilber kann ebenfalls an Hämoglobin binden und somit den Sauerstoff verdrängen. Dies hat eine geringere Sauerstoffsättigung des Blutes zur Folge, was letztendlich zu Müdigkeit, Energielosigkeit und Abgeschlagenheit führen kann.

Desweiteren besitzt Quecksilber die Fähigkeit sich im Herzmuskel-Gewebe einlagern zu können. Es wurde bei Patienten mit Amalgamfüllungen bis zu 20 000 Mal höhere Quecksilber-Konzentrationen im Herzmuskel nachgewiesen. Dies kann eine Schwächung der Herzmuskelleistung nach sich ziehen und letztendlich zu Herzrhythmus-Störungen führen.

Ebenso wird durch Quecksilber die Adenosintriphosphat-Bildung gehemmt. Bei ATP handelt es sich um den Energielieferanten für unseren Körper. Wird diese Produktion blockiert, nimmt das Energielevel in unserem Körper drastisch ab.

Unerfüllter Kinderwunsch aufgrund einer Quecksilber-Belastung?

Quecksilber lagert sich auch in der Gebärmutter ein und kann zu Unfruchtbarkeit führen. Es wurde wissenschaftlich bestätigt, dass anfangs unfruchtbare Frauen nach einer erfolgreichen Amalgamsanierung und Schwermetallausleitung wieder Kinder geboren haben.*

Außerdem wird etwa 60 % des Quecksilbers der werdenden Mutter an das Erstgeborene übertragen. Daher ist es von besonderer Wichtigkeit, das Amalgam rechtzeitig vor einer geplanten Schwangerschaft sicher zu entfernen und eine Entgiftung des Körpers durchzuführen.

Verstärkte Elektrosmog-Belastung des Gehirns

Metalle im Mund agieren wie Antennen. Dies bedeutet, dass sie von außen eindringende elektromagnetische Strahlung, wie beispielsweiße von Mobilfunktelefonen, verstärken können.

Auch das im Gehirn abgespeicherte Quecksilber folgt diesem Wirkungsprinzip und wirkt wie eine Mikro-Antenne innerhalb der Zelle.

Die erhöhte Elektrosmog-Belastung kann ebenso zu einer verminderten Melatonin-Ausschüttung in unserem Gehirn führen, welches die biologischen Rhythmen unseres Organismus steuert.

Welche weiteren Folgen kann eine Quecksilber-Belastung für den Körper haben?

Neben den bereits beschriebenen Beschwerden, kann Quecksilber an der Entstehung weiterer Erkrankungen beteiligt sein:

  • Blockade wichtiger Enzyme
  • Bildung freier Radikale
  • Schäden an der Erbsubstanz
  • Autoimmunerkrankungen
  • Verstärkte Ansiedlung von Candida-Pilzen im Darm
  • Störung des Zellstoffwechsels

Wenn Sie noch mehr darüber wissen möchten, empfehlen wir Ihnen folgendes Buch:

Amalgam – Risiko für die Menschheit von Dr. Joachim Mutter

 

Literaturnachweise

Huggins, Hal A. (1997): Monographs on Mercury. Eigenverlag, Colorado Springs

Huggins, Hal A. (1993): It´s all in your head: the link between mercury amalgams and illness. Avery, New York

Dr. Joachim Mutter (2002): Amalgam - Risiko für die Menschheit. Fit fürs Leben-Verlag, Weil der Stadt

* Gerhard, I (1993): Unfruchtbarkeit bei Frauen durch Umweltgifte. Fellbach: GN-Pharm. 51-68

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